HANS JÖRG BACHMANN
Maler + Fotograf
geboren 1949 in Arbon, lebt und arbeitet in Biel + Nidau
1976 Sekundarlehrerdiplom, PHS St. Gallen
1979-1980 Hochschule der Künste Berlin, HdK. Malerei und Kunstpädagogik
1980 Lehrer für bildnerisches Gestalten
1985 Mitbegründer der Kunsthalle St. Gallen
1985-1992 Präsident der Kunsthalle St. Gallen
1993 1. Mexikoreise
1997 2. Mexikoreise
2005-2006 Wohnatelier in Genua
2006-2011 Wohnatelier in Rodalquilar, Andalusien
2008 Kubareise
2010 Shanghai-Aufenthalt
2013 1. Kyotoaufenthalt
2015 2. Kyotoaufenthalt
FELICE BOTTINELLI
Bildhauer
geboren 1958
1978 Ausbildung als Steinbildhauer
1985 Aufträge für Tissot Rock Watch
1993 Meisterschule
Diverse Kunstausstellungen
https://www.bottinellisculpt.ch
LORENZO BOTTINELLI
Bildhauer
geboren 1990
2010 Ausbildung als Steinbildhauer
2015 Weiterbildung, Zeichnen
2017 Modellieren und Marketingkurse
MONSIGNORE DIES
Installationen, Kurator, Musiker, DJ
geboren 1969 in Lengnau
Die Welt von M bis S
(Auszüge aus einem Text von Dr. Stephan Mann, Direktor Museum Goch)
Die Welt in die uns Monsignore Dies entführt, ist voller Merkwürdigkeiten. Historische Relikte sind Teil dieser Welt, ebenso wie banales Spielzeug, medizinische Geräte oder auch makabre Masken, wozu durchaus mit besonderer Vorliebe auch die klassische Gasmaske zählt. Die Zeit reicht nicht, um all das aufzuzählen, was der Künstler mühsam Tag ein Tag aus auf dem zurückgelassenen Sperrmüll oder wo auch immer aufhebt und verwahrt, solange bis der große Moment kommt und er das alte, unscheinbare Ding, das achtlos zurück- und weggeworfen wurde, zu neuem Leben erweckt. (…)
Mit der ihm eigenen Leichtigkeit ist Monsignore Dies nur schwer einzuordnen, ja er entzieht sich geradezu bewusst klassischen Klischees. Die Ernsthaftigkeit will ergründet werden hinter einem ersten und zweiten Schleier der unglaublichen Oberflächenreize, die unsere ganzen Sinne herausfordern. Die Vielschichtigkeit seines Denkens spiegelt sich absolut authentisch in seinen künstlerischen Arbeiten. Von der Musik bis hin zu den installativen Werken, Monsignore Dies will ergründet werden. (…)
Monsignore Dies ist ein Geschichtenerzähler. Wo auch immer er die Möglichkeit findet, entführt er uns in seine Welt. Es ist die Welt der alltäglichen Dinge, denen er liebevoll eine neue Würde schenkt. Er haucht all den Dingen neues Leben ein und lässt sie zu den Protagonisten seiner Geschichte werden. Auch wenn es uns bisweilen verborgen bleibt, auch wenn es uns nicht immer gelingen mag, den dritten und vierten Schleier zu lüften, den Künstler kümmert es nicht, er ist so ganz bei sich und in jedem seiner Werke.
KATHRIN GANZ
Ich bin 63 Jahre alt und lebe seit jeher in Nidau.1990 begann ich zu malen, nahm zuerst Malunterricht bei Heidi Egger und später bei Gina Baumann. Die Arbeit mit Farben und Formen fasziniert mich seit der Schulzeit, wo ich Zeichnungsunterricht bei K.P. Meyer und Esther Leist besuchte. Seit 2004 habe ich einen eigenen Atelierplatz in der Malgruppe FragArt Biel. Im Atelier und zu Hause habe ich begonnen Objekte zu bemalen. Zuerst habe ich Weihnachtsmarkt gemacht und durfte dann 2016 und 2017 jeweils zu Ostern und Weihnachten meine bemalten Ostereier und Weihnachtskugeln im Nidauer Café „Stettlitreff“ ausstellen, was ich mit Begeisterung tat. Mit der Ateliergruppe haben wir mehrere Präsentationen unserer Arbeiten im Atelier gemacht.
GINA B
1955 – Malerin – Malbegleiterin – Bildhauerin
Auch nach Jahren des Malens und der Arbeit am Stein gibt es für mich nichts Schöneres als anzufangen, zu entdecken, einzutauchen in etwas Unbekanntes, loszulassen und mich vertrauensvoll dem kreativen Prozess hinzugeben. Dieses Vertrauen und die Freude am Leben möchte ich sowohl in meine Kurstätigkeit einfliessen lassen wie auch in meinen Bildern und Skulpturen sichtbar machen.
Meine Kraftquelle ist die Natur, ihre Vielfalt, das Werden und das Vergehen – ein Rhythmus der sinnbildlich für so vieles im Alltag und auch in uns steht. Wichtig sind mir die täglichen Begegnungen mit den verschiedensten Menschen – einander anerkennen ohne den Anspruch zu haben, immer gleicher Meinung zu sein. Geprägt haben mich die Werke von C.G. Jung, Verena Kast, Ingrid Riedel, Marshall Rosenberg, Kathleen Noble, Christiane Northrup und weitere.
KATRIN HOTZ
Visuelle Künstlerin
geboren 1976 in Glarus
Preisträgerin des mit 10’000 CHF dotierten Prix Anderfuhren 2016 (Hauptpreis). Katrin Hotz hat sich nach ihrer Ausbildung an der F+F, Schule für Kunst und Design in Zürich und an der Ecole cantonale d’art du Valais ECAV seit Jahren fest in der Region Biel etabliert. Ihre künstlerische Arbeit wurde in den letzten Jahren mehrfach durch Werkbeiträge, Atelierstipendien und Preise ausgezeichnet.
Bekannt wurde Katrin Hotz mit ihren Bleistift- und Tuschezeichnungen. Fundstücke der Erinnerung spielten hier ebenso eine Rolle, wie Reminiszenzen an die Natur, an den Mikrokosmosdes Organischen. Neben dem Akt des bewussten Gestaltens ist mit der Zeit das Finden stärker in den Vordergrund getreten, so in Arbeiten wie «Siège Allure» von 2012, in denen Spinnnetze und ihre Zufallsbeute aus kleinen Insekten, organischem Material und Staub an die Stelle des Zeichenstifts treten.
STEFANIE KOSCEVIC
Malerin und Zeichnerin
geboren 1964 in Zagreb (Kroatien), lebt und arbeitet seit 1980 in der Schweiz
Das Phänomen Farbe, die Rolle von Lichtwelten, Stofflichkeiten, Monochromitäten, Rhythmik, Räumlichkeiten und deren Veränderung faszinieren mich. Ich arbeite gerne auf kleinen und grossformatigen, aber leicht wirkenden Trägern wie Glas und Folie. Diese ermöglichen starke Kontraste und leuchtende Farben. Zu meiner Bildsprache gehören subtile und schroffe Farbkompositionen, welche sich mit harten Rhythmen vereinen, Feines mit Grobem sich paart und kontrastiert. Die Inspiration für meine Arbeiten entsteht aus einem Wechselspiel von Innen und Aussen, den Mikro- und Makrowelten.
JÉRÔME LANON
Graphiste, peintre, enseignant
né 1981 à Vire (Normandie, France)
Artiste et graphiste français, vivant à Bienne en Suisse, j’ai été diplômé en 2003 d’un DNAT (Diplôme National Art et Technique) Design Graphique et en 2005 d’un DNSEP (Diplôme National Supérieur d’Expression Plastique) Art de l’École d’art du Havre (Fr). J’ai été engagé comme graphiste pour l’École cantonale d’art du Valais pendant une dizaine d’années, également comme assistant et enseignant. Je continue aujourd’hui à travailler en tant que graphiste indépendant avec l’ECAV, mais aussi avec d’autres partenaires.
MERCEDES MACÍAS
geboren 1969 in Saltillo, Coahuila (Mexiko)
Hat bis 1990 an der Universidad de Monterrey (Mexiko), Grafikdesign studiert, und danach in den Jahren 1993 und 1994 Malerei an der Escola Massana und Fotografie beim Espacio de Fotografia Francesc Catala Roca in Barcelona (Spanien).
Von 1998 bis 2000 Erweiterung der Studien mit Ölmalerei im Atelier des chilenischen Malers Jimena Subercaseaux in Monterrey (Mexiko).
Mercedes hat an mehreren Gruppenausstellungen für Malerei und Fotografie teilgenommen, hauptsächlich in ihrer Heimatstadt Monterrey, sowie in Oaxaca und Veracruz (Mexiko), und auch in Buenos Aires (Argentinien) und Barcelona (Spanien).
RÉGINE MERZ
Régine Merz wohnt seit 38 Jahren in Nidau und ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen. Als ausgebildete Dekorationsgestalterin wurde das Malen schon früh zu ihrer Passion. In verschiedenen Kursen und Malseminarien bildete sich weiter. Ihre Werke wurden in vielen Ausstellungen und Galerien im In- und Ausland gezeigt. Sie liebt das Abstrakte und Farbige.
WILLI MÜLLER
Ich wurde am 27. Juni 1951 in Unterkulm im Kanton Aargau geboren. Dort ging ich auch zur Schule bis ich in Aarau das damalige Lehrerseminar besuchte. Nach drei Jahren Schuldienst auf dem Land zog ich nach Zürich und besuchte dort die Kunstgewerbeschule, die heutige Hochschule für Gestaltung. Ich blieb von 1974 bis 1978 und schloss mit einem Zeichenlehrerdiplom ab. Meine Lehrer waren vor allem R. Frauenfelder und Theo Kneubühler.
Nach dieser Zeit nahm ich ein Teilpensum für Zeichnen an einem Zürcher Gymnasium an, unterbrochen von einem einjährigen Lehrauftrag für Malerei an der Schule für Gestaltung in Zürich. Schon früh begann ich jedoch auch künstlerisch selbstständig zu arbeiten. 1981 verlegte ich meinen Wohnsitz und Atelier an den Bielersee nach Nidau. Aus dieser Gegend stammt meine Frau Dorette. Wir haben zusammen drei Kinder. Schon im Kanton Aargau war ich Mitglied der Visarte und nahm an Aktivitäten teil, zum Beispiel an der Ausstellung Dialoge im Kunsthaus Aarau 1989 mit einer Recherche zum Maler René Auberjonois. Der Kanton Aargau unterstützte meine Arbeit in jenem Jahr auch mit einem Stipendium. Später wechselte ich die Sektion der Visarte in Biel, wo ich auch in der Kunstszene verwurzelt bin.
Nachdem ich in meiner Ausbildungszeit in Zürich ausgiebig mit multimedialen Techniken experimentiert hatte, entschied ich mich in der selbstständigen Atelierarbeit bald einmal für eine Vertiefung in die Malerei. Mit jungen Berner Malern traf ich mich ein paar Jahre informell in der Gruppe “Entstand”.
Ich habe den Eindruck, lange gebraucht zu haben, um eine reife, selbstständige Malerei zu entwickeln. Über innere Umbrüche, Aufbau und Einsturz suche ich nach einer Form, wo die Menschen, die Dinge, die Orte dieser Welt in ihren Geheimnissen durch die Kunst erfahrbar werden. Ich durfte doch immer wieder Ausstellungen machen und habe auch einige öffentliche Ausschreibungen gewonnen und realisieren können. Ich erinnere insbesondere an meine Glasfenster an der reformierten Kirche von Neuenegg.
PAT NOSER
geboren 1960 in Aarau
1984-88 ZHdK (Zürcher Hochschule der Künste)
Stipendien, Preise
2013 Preisträgerin Fontana-Gränacher Kunstpreis
2011 Werkbeitrag Esther Matossi – Stiftung Zürich
2009 Werkbeitrag Stadt Biel und Kanton Bern
2008 Reisestipendium Kanton Bern
Sammlungen
Genossenschaft Migros Aare, Stadt Aarau, Kantonsspital Aarau, Stadt Baden, BEKB, Stadt Biel, Sparkasse Karlsruhe, Protochemicals Grünenthal in Mitlödi, Kanton Bern
Publikationen
2014 Ostrale Dresden ‘O14, Katalog 1
2012 “Pat Noser et Tchernobyl” Masterarbeit von Sophie Vantieghem, Uni Neuchâtel
2011 Reise in die verbotene Zone, 2011 edition clandestin, Biel, mit Texten von Thomas Schönberger, Kunsthistoriker, und Dolores Denaro, Direktorin
Centre PasquArt
2003 Surréaliés, Centre PasquArt, mit einem Text von Caroline Nicod, Kunsthistorikerin
Einzelausstellungen
2017 Zimmermannshaus Brugg
2016 Rathaus Aarau
2015 Kunstkeller Bern
kd-kunst Wallhöfen bei Bremen
2011 Reise in die verbotene Zone, Centre PasquArt, Biel
2008 Monochrome Stillleben, Selz Contemporain, Perrefitte
Gruppenausstellungen
2017 ICH NICHT ICH Kunsthaus Zofingen
2016 Jahresausstellung Solothurn Kunstmuseum Solothurn
Auswahl 16 Kunsthaus Aarau
Kein schöner Land Kunstraum Baden
2014 Ostrale Internationale Kunstausstellung Dresden
2013 Verantwortung Vögele Kulturzentrum Pfäffikon
2012 IMPRESSION Kunsthaus Grenchen
2011 Florilége – Blütenlese, Kunstmuseum, Olten
2003 Nu im Photoforum Centre PasquArt, Biel
RUEDY SCHWYN
1950 in Zürich geboren. Ausbildung zum Grundschullehrer, Heilpädagogisches Diplom, Entwicklungsarbeit in Peru. Bis 1985 Musiker und Begründer der Bands „Ignis“ und „Näbuhorn“. Arbeitet seit 1989 als freischaffender Künstler in Almeria (Spanien), in St. Romain s. Gourdon (Frankreich) und Nidau bei Biel. Gründer und mehrjähriger Kurator der „Intervention im Spritzenhaus“, Dozent an der Schule für Gestaltung Biel-Bern, Farbberater bei zahlreichen Bauprojekten in Biel, Zürich, Solothurn, Aarburg, etc. Bühnenbildner für zeitgenössische Tanzprojekte, Kunst am Bau, Engagements in zahlreichen Jurys und Kommissionen. Über 200 Ausstellungen und Interventionen im In- und Ausland. Zahlreiche Publikationen, darunter: Einlagerungen, Seeland-Sehland, Gezeitenreibung, Softfaktor, Walk in a human landscape, Sag nichts zum grauen Reiher, Alpha. Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen. Erhielt Werkbeiträge und Stipendien des Kantons Bern und der Stadt Biel, so wie 2009 den Kulturpreis der Stadt Biel und 2016 die Ehrung für besondere Leistungen in Kunst und Kultur der Stadt Nidau.
„Mich interessiert die heutige Beschaffenheit der alten Fragen der Menschheit, ihre Haut, ihr Geruch, ihre Farbe und Kontur, ihre Anmut oder Hässlichkeit, ihre sich ständig wandelnden Erscheinungsformen in der Gegenwart.“
NORIKO STEINER-OBATA
Textilkünstlerin
geboren in Oita, Japan
1976-85 ausgebildet und gearbeitet als traditionelle Kimono-malerin in Kyoto
seit 1986 wohnhaft in der Schweiz
seit 1997 Eigenes Lernen und experimentieren mit Figuren und Textilien
2004 Max Oscar Arnold Kunst-Puppen Preis Kat. Erwachsenendarstellung
2014 Max-Oscar-Arnold-Preis für Zeitgenössische Puppenkunst
Das Beste Gesamtwerk eines etablierten Künstlers
2017 19. International Mini-textile Ausstellung in Slowakei
2018 12. International Biennial Comtemporary Textile Art SCYTHIA in Ukraine
BÉATRICE ZELTNER
Freischaffende Künstlerin (Künstlername: «Terra»), Heilpädagogin, Kunsttherapeutin
geboren 1949 in Yverdon-les-Bains, malt seit Kindheit.
Die «innere Notwendigkeit der Kunst die Seele zu berühren» (Kandinsky) ist mit der Zeit «roter Faden» all dieser Berufsfacetten geworden.
Lehrmeister: Eva Hanusova und Josef Pospíšil (Kunstakademie Prag, Biel), Ilse Lierhammer (Basel), Walter Lüönd (Zürich).
Vorbilder: Cézanne, Gérard de Palézieux, Jules Bissier, Morandi, Zoran Mušič.
Tätigkeiten: Im Rahmen von «Art en contact»: 20 Jahre Schule des Sehens, Aquarellunterricht und Kunsttherapie in Nidau, Biel, Waadtland und Frankreich.
Ausstellungen seit 1983 in Biel, Nidau, Waadtland, Appenzell, Zürich.
Die zwei in der «Nidau Gallery» ausgestellten Werke konzeptualer Kunst sind Teil einer 2016 entstandenen Bildserie über das Thema «2».